Artenvielfalt am Mössinger Erdrutsch

23. September 2008

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Moessinger_Erdrutsch_14.jpgVoll ausgerüstet mit Lupen, einem Netz, Gläsern und Artenbestimmungsbüchern ging's mit der "Labor-Tussi" Fr. Speidel mal aus dem Bio-Saal raus und mitten rein in das Naturschutzgebiet "Mössinger Erdrutsch". Nach Regenwürmern buddeln mussten wir zwar alle nicht, dafür aber umso mehr nach Pflanzen, Spinnen, Insekten und sonstigen Viechern suchen.

Unsere Hilfe bei vollkommener Ratlosigkeit: Fr. Speidels Freundin Fr. Zobel - echte Feldbiologin, die sich ganz schön auskannte. Großes Thema des Ausflugs - ähm - der Exkursion: "Biodiversität - Artenvielfalt am Mössinger Erdrutsch". Also Blöcke raus und mitschreiben, was uns so alles in die Finger kommt. Und das war doch in den zwei Stunden so einiges an unterschiedlichem Getier und Gewächs: Neben ganz normalem Spitzahorn entdeckten wir einen anscheinend höchstseltenen Fransenenzian ("So einen werdet ihr wahrscheinlich in eurem ganzen Leben nicht mehr finden.").

Am Hangrutsch durften wir einem Konzert des einzigen Kolkraben-Paares lauschen, bevor's zu dem stinkenden Schwefeltümpel und seinen Wasserskorpionen und Libellen weiterging. Ganz zu Beginn schon die erste freudige Überraschung: Ein kleiner Frosch hüpft am Wegrand vorbei, aber nicht nur irgendeiner ... vielleicht sogar ein verwandelter Prinz, immerhin hatte er ja goldene Augen. Die "Jagd" nach den "Mössinger Big Five" hatte davor schon unser Mistkäfer eröffnet, der auf unseren warmen Händen auch gleich putzmunter wurde, den kalten Winter aber wahrscheinlich nicht überstehen wird.

Unser Schutz gegen die Kälte war dann noch der Besuch bei Fr. Speidel daheim: Bei Kaffee, Tee und einem überaus leckeren Hefezopf ließ es sich einfach besser plaudern als draußen an der frischen Luft - obwohl dort die Aussicht natürlich schöner war.

 

Von: Chris



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Kategorie: Tagebuch